Kapitel Fünf

Der Geruch von Blut (Blood Type)


Ich schlief die Nacht besser. Als ich mich in mein Bett gelegt hatte, kniff ich die Augen zusammen und schwor mir, sie nicht mehr zu öffnen, was auch klappte. So konnte ich keine Augen sehen.

Ich schlief durch.

Als ich am nächsten Morgen erwachte, erschrak ich. Eisige Kälte zog durch mein Zimmer und wirbelte die Gardinen auf. Der Schnee hatte sich auf meine Fensterbank gelegt. Ich zitterte.


Als ich aufstand trat ich auf etwas Weiches. Neben meinem Bett lag mein Lieblingsbuch Die Sturmhöhe. Ich hatte doch letzte Nacht gar nicht gelesen und gestern Morgen das Buch zurück in das Regal gestellt.



Außerdem konnte ich mich nicht daran erinnern, dass Fenster geöffnet zu haben.

Als ich unten war, war Charlie gerade auf dem Weg nach draußen.
„Oh, Guten morgen Bells, hast du gut geschlafen?“.
„Ja schon“, lächelte ich, „Aber könntest du bitte nicht mein Fenster in der Nacht aufmachen, es war eisig heute morgen“.

Er legte seine Stirn in Falten. „Ich war seit zwei Tagen nicht mehr in deinem Zimmer, du wirst es gestern wohl vergessen haben“, meinte er und winkte zum Abschied. Als ich den Motor seines Wagens starten hörte, ging ich zum Fenster. Jedoch sah ich nur noch den weißen Rauch aus deinem Auspuff in der Luft aufwirbeln und verschwinden.

Ich ging wieder in mein Zimmer. Ich war mich sicher, dass ich es zugemacht hatte.

Als ich meinen Raum betrat, zweifelte ich wahrhaftig an meiner Zurechnungsfähigkeit. Weder das Fenster war geöffnet noch lag mein Buch neben dem Bett.

Ich setzte mich auf mein Bett und schüttelte den Kopf.

Der Rest des Samstages strich an mir vorbei, ohne das ich es merkte. Am Abend rief Mike an, ob ich Sonntag mitkommen würde. Ich entschuldigte mich, mir ginge es nicht gut und versprach ihm, die Woche mit ihm ins Kino zu gehen.

Der Sonntag war ebenfalls unspektakulär. Ich erledigte meine Hausaufgaben, machte die Wäsche und putzte das Haus. Abends kam Charlie und wie aßen Fisch, den er am Vortag gefangen hatte.

„Ich möchte dir morgen Jemanden vorstellen, Bells“, lächelte er. Ich schaute ihn skeptisch an. „Wen denn?“.
„Das verrate ich nicht“, er grinste, was mir Angst machte. „Morgen kommt jemand aus La Push, der dich kennenlernen möchte“.
Ich zog eine Augenbraue hoch, „Kennenlernen möchte?“, echote ich und schluckte mein Stück Fisch runter.
Charlie nickte freudig. „Jetzt verrate ich nichts mehr. Freu dich auf morgen“, damit räumte er meinen und seinen Teller ab und verschwand in seinem Zimmer.

Kopfschüttelnd machte ich mich fertig und schlief auch recht bald ein.

________________

 


Als ich am nächsten morgen erwachte, war Charlie schon aus dem Haus. Es war Montagmorgen. Ich hasste Montage.

Grimmig stieg ich aus meinem warmen Bett und schloss das Fenster. Ich hatte es aufgegeben, Charlie zu verdächtigen. Anscheinend war ich Abends immer so müde, dass ich es nicht bemerkte.

Ich ging ins Bad und duschte warm, zog mich an und föhnte meine Haare, als ich etwas in meinem Zimmer klirren hörte. Erschrocken verließ ich das Bad und rannte zu meiner Zimmertür. Als ich diese laut aufstieß war es – leer.

Ich legte meine Stirn in Falten und fragte mich, ob ich langsam durchdrehte. Das Fenster war wieder offen und mein Zimmer durchwühlt. Alle Klamotten lagen verstreut auf dem Boden, meine Bücher waren aus dem Regal gezogen und mein Schmuck lag auf dem Bett.

Jemand war hier gewesen, keine Frage. Durch das Fenster. Und dieser Jemand war die letzten Nächte auch hier gewesen. Und heute hatte dieser Jemand etwas gesucht.

Schnell schloss ich das Fenster, schnappte nach meiner Tasche und verließ mit einem Apfel in der Hand das Haus. Schnell weg von diesem unsicheren Ort. Ich dufte es auf keinen Fall Charlie erzählen. Er würde mich ohne nachzudenken zurück zu Renée schicken, da er sicherlich an meiner Sicherheit zweifeln würde.

Als ich gerade in meinen Transporter steigen wollte, sah ich den Volvo in der Auffahrt.
„Was tust du hier?“, fragte ich nervös, als ich die Tür geöffnet hatte.
„Wonach sieht es denn aus?“, gluckste er, „Ich hole dich ab“.

„Oh Nein“; ich schüttelte übermütig den Kopf. „Ich kann selbst fahren“.
„Ja ich weiß. Und ich wollte dir einfach etwas Gutes tun und bringe dich“.
Ich verdrehte die Augen und stieg ein.

„Geht doch“, lächelte er und startete den Motor.
„Muss ich mich da jetzt jeden Morgen drauf einstellen?“
„Vielleicht“, er lächelte und drehte die Musik lauter.

Ich schüttelte den Kopf und guckte ihn von der Seite an.

You're impossibly fast and strong. Your skin is pale white and ice cold.

Ich schüttelte den Kopf und guckte nach draußen.
„Was denkst du?“, hörte ich Edward fragen. Ich zuckte mit den Schultern.
„Ich überlege was du bist“.

Erschrocken guckte er mich an, fing sich jedoch schnell wieder und blickte mich fordernd an.
„Achja. Zu was einem Entschluss bist du gekommen?“.
Wieder zuckte ich mit den Schultern. „Das ist zu peinlich“.
Er schüttelte den Kopf.
„Ich verspreche nicht zu lachen“.

„Nein, vielleicht wann anders“
„Versprich es mir“
„Ich verspreche es“, und guckte ihn wieder an. Als er lächelte erwischte ich mich doch tatsächlich dabei, wie ich in der Reihe perfekt weißer Zähne Fangzähne suchte. Lachend lehnte ich mich in den Sitz zurück.


„Was ist so lustig?“, fragte er neugierig und blickte mich an.


„Nichts schon gut“, meinte ich ernst und guckte wieder aus dem Fenster. Wir waren and er Schule angekommen.

„Dann bis in Biologie“, meinte ich und stieg aus dem Wagen.
„Nein, ich werde heute nicht kommen“.
Ich ließ mich zurück zu ihm in den Wagen fallen. „Du schwänzt?“
„Kann manchmal ganz gesund sein“, er grinste und legte seinen Kopf schief. „Los, sonst kommst du zu spät zur ersten Stunde“.

Schon hatte er mir die Wagentür geöffnet
Die ersten Stunden gingen schnell vorüber, in der Pause war Edward nicht da.
Enttäuscht setzte ich mich zu den anderen.

„Bella“, quiekte Angela und piekste mich in die Seite. „Bella, Edward Cullen winkt dir“. Sofort schellte mein Kopf hoch und ich fand ihn. Er saß heute nicht an dem Tisch seiner Geschwister sondern alleine. Er guckte mich fordernd an und deutete mir, zu ihm zu kommen.

„Ich glaube er will, dass du dich zu ihm setzt“, meinte Angela und guckte mich mit großen Augen an. „Edward Cullen“, sie atmete laut aus.

Ich lächelte und wurde rot. „Entschuldige mich“, meinte ich leise und ging zu ihm

„Entschuldigen, Sie Dame. Hätten sie Lust mit mir heute Ihr Mahl einzunehmen?“, lächelte er und zog den Stuhl neben sich vor. Ich ließ mich auf diesen plumpsen.
„Wie komme ich zu der Ehre?“, fragte ich.
„Mit mir an meinem Tisch zu sitzen? Ich habe das ernst gemeint, Bella. Ich bin es Leid, mich von dir fernzuhalten“.

Ich schluckte. Am Wochenende wollte er das auch. Und ich hatte aus Angst abgesagt. Jetzt verbrachte ich trotzdem Zeit mit ihm.
Es war wie ein Fluch. Ein Bann, dem ich mich nicht entziehen konnte.

„Heißt das, wir sind jetzt Freunde?“

„Freunde“, sinnierte er skeptisch.
„Ehm“, machte ich schnell. Anscheinend ging ihm alles zu schnell.
„Naja, probieren geht über studieren oder wie sagt man? Aber ich bin nicht gerade der…sicherste Freund für dich, Bella“.
Ich schluckte.
„Ich weiß“
„Nein, weißt du nicht“, O Doch, Edward Cullen. Mehr als du glaubst, auch wenn es schwachsinnig ist.
„Das sagst du ständig“
„Du scheinst ein Gefahrenmagnet zu sein“, er lächelte, „Du hast freie Wahl deine Freunde auszusuchen und läufst der größten Gefahr mit offnen Armen entgegen“.
„Du siehst dich als größte Gefahr hier?“
„Jup“, er lächelte schief.

„Wieso isst du nichts?“, fragte ich nach einiger Zeit.
„Keinen Hunger“, meine er gelassen. Ich betrachtete das volle Tablett vor ihm.


„Wieso kaufst du dir dann soviel?“
„Mein Appetit war eben doch geringer, als ich dachte“.
„Ah“, meinte ich. Irgendetwas stimmte an dieser Sache nicht, das würde ich noch heraus finden.


Es klingelte und ich stand auf.
„Du willst immer noch nicht mit kommen zu Biologie?“, fragte ich und legte meinen Kopf schief.
„Nein, ich hatte es nicht vor“, er grinste und machte auch keine Anstalten aufzustehen.
„Ich warte auf dem Parkplatz auf dich“, ich nickte.

Als ich den Klassenraum betrat, war Mr Banner schon vorne und verteilte kleine Pappschachteln.
„Okay, ihr nehmt jetzt jeweils einen Gegenstand aus jeder Schachtel. In der ersten Schachtel sind Indikatoren, in der Zweiten vier winzige Applikatoren und in der dritten sterile Mikrolanzetten.“


Er stellte sich neben Mike und bat nach deren Arm. Er streckte ihn bereitwillig aus. Mr Banner kam nun mit der Lanzette und stach in seinen Arm. „Den tropfen Blut tragt ihr dann mithole des Applikators auf die Karte“, er tat dies, „so“.

Mir wurde schwindelig. Ich legte meinen Kopf auf die kühle Tischplatte und schloss meine Augen.

Bella, geht es dir nicht gut?“, fragte Mr Banner.
Ich kenne meine Blutgruppe schon
Besorgt blickte er mich an.

„Ist dir schlecht?“
„Etwas“, gab ich zu.



„Mike, gehst du bitte mit ihr in das Krankenzimmer?“, dieser nickte sofort.
Als wir auf dem Hof ankamen, atmete ich tief durch. „Können wir uns kurz setzten?“.
„Natürlich“.
„Und Mike, lass auf jeden Fall deine Hand in der Tasche“.
Er lachte.
„Du kannst kein Blut sehen“.
Ich stöhnte laut auf.

„Es gibt schönere Sachen“.

„Was ist passiert, ist sie verletzt?“
„Ihr ist schlecht geworden, wir haben Blutgruppen bestimmt“, quiekte Mike überfordert. Ich merkte, wie mich zwei starke Arme hoch nahmen.
„Nein“, meinte ich gequält. „Lass mich runter“

1.9.08 15:06



Kapitel 6


Für immer Siebzehn (Theory)


„Bella, es ist das Beste. Ich bringe dich jetzt ins Krankenzimmer“, ich merkte wie mich seine Stimme beruhigte, was ich überhaupt nicht wollte.
„Lass…runter“, ich schluckte. Mein Hals fühlte sich trocken an.

„Oh mein Gott. Edward, mach was. Sie ist so blass“, hörte ich Mike wispern.
Ich wollte sagen, dass es mir gut geht. Aber meine Stimme verblieb. Ich merkte nur, wie Edward sich mit mir auf dem Arm in Bewegung setzte.


„Was ist passiert?“, fragte die aufgeregte Krankenschwester. Ich konnte ihren Gesichtsausdruck nur erahnen. „Leg sie erstmal ab Edward“. Ich merkte, wie ich wieder festen Grund unter mir hatte.
„Bella“, ich merkte seinen kalten Atem neben mir und schlug meine Augen auf.

„Mir geht es gut Edward“, ich drehte meinen Kopf zur Seite und blickte direkt in seine Augen. Er war mir sehr nah.


Er hatte sich hingehockt und seinen Kopf auf der Liege gebettet. In seinem Blick lag etwas besorgtes, doch als sich ein sanftes Lächeln auf seinen Lippen bildete, vergas ich alles um mich herum.

„Bleib noch einen Moment liegen Bella“, flüsterte er ganz leise, sodass nur ich es hören konnte, „Nur einen Moment“, echote er und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

Ich hörte auf zu atmen und schloss meine Augen.

„Mike, musst du nicht zurück in den Unterricht?“, fragte die Krankenschwester.

„Nein, ich soll auf Bella aufpassen“
„Ich mach das schon Mike“, ich merkte wie Edward sich zu ihm umdrehte, aber nicht von meiner Seite wich.
„Aber ich soll-“
„Mike, du verpasst den Unterricht“.

Danach hörte ich Mike nicht mehr.
Mühsam öffnete ich meine Augen wieder. Eine besorgte Krankenschwester und ein ebenso besorgter Edward guckten mich an.
„Mir geht es echt schon viel besser“, meinte ich lächelnd und setzte mich auf. „Mhhm“, machte er nur und drückte mich wieder runter.
„Trotzdem ist es besser, wenn du erstmal liegen bleibst“.

Die Krankenschwester verließ den Raum.

„Du kannst also kein Blut sehen“, lachte Edward und setzte sich an mein Fußende. Ich schloss die Augen. Auf diesen neckischen Blick hatte ich nun wirklich keine Lust.
„Oh Bella“, ein himmlisches Lachen folgte.
„Das ist nicht lustig Edward“, meinte ich bissig und öffnete die Augen wieder, „außerdem kann ich es auch nicht riechen“.

Er zog die Augenbrauen zusammen. „Du riechst Blut?“
„Ja“
„Das geht gar nicht“.

Ich grinste. „Achja? Das willst du wissen?“
„Ziemlich genau“, er verschränkte die Arme hinter dem Kopf. „Wie riecht denn deiner Meinung nach Blut?“
„Rostig“, meinte ich und kräuselte meine Nase.
„Rostig?“, fragte Edward perplex und schüttelte lächelnd den Kopf.
„Ja, Blut riecht rostig“.

Danach schwiegen wir. Edward war der Meinung, ich müsste mich ‚von dem Schock’ erholen.

„Soll ich dich gleich nachhause fahren?“, fragte er nach einiger Zeit.
Ich nickte, „Das wäre nett. Aber ich habe noch Sport“, frustriert zog ich die Unterlippe vor. Edward lachte.
„Lass das mal meine Sorge sein. Warte einfach an meinem Auto“, er zwinkerte mir zu.

Unsicher stand ich auf. „Bau keinen Mist“.
Er guckte mich gespielt erschrocken an. „Bella, ich und Mist bauen. Das ist eine Beleidigung“, er lächelte und reichte mir seine Hand. Ich fasste sie und ging aus dem Gebäude.

Die kühle Luft half ungemein und ich fühlte mich sofort besser. Edward war zum Lehrerzimmer gegangen, ich suchte den Volvo.
Von weitem sah ich meine Klasse zur Sporthalle gehen. Mike, Eric, Angela…

„So, da bin ich.“, begrüßte mich Edward und schloss das Auto auf. „Darf ich bitten?“, freundlich lächelnd hielt er mir die Tür auf.
Ich setzte mich und lehnte mich entspannt an die Lehne.
„Du solltest schlafen wenn wir zuhause sind. Du siehst müde aus“.
„Wir?“, fragte ich verwirrt und blickte ihn an.
„Natürlich wir. Oder hattest du gedacht ich lasse dich in so einem Zustand alleine?“, ein Grinsen umspielte seine Lippen.
„Das ist wirklich nicht nötig. Mir geht es gut“
„Aber ich habe versprochen auf dich aufzupassen“
„Edward-“
„Keine Widerrede“.

Als wir an meinem Haus ankamen stieg Edward als erstes aus. Gerade als er mich wieder auf den Arm nehmen wollte, machte ich eine Bewegung nach hinten.
„Ich kann selbst gehen“, meinte ich bestimmend und wankte zur Haustür.
„Natürlich“, schüttelte Edward den Kopf und wartete, dass ich aufschloss.

Gerade hatte ich mir versucht vorzustellen, wie Edward wohl in meinem Zimmer aussah. Die altmodische Einrichtung, die vergilbten Gardinen und dann er, der junge Gott, da saß er schon grinsend auf dem Sessel und blickte sich um.
„Hast du das Fenster immer offen, wenn du nicht zuhause bist?“, fragte er verwundert, „Das ist aber nicht sehr sicher“. Er legte seine Stirn in Falten, als er die Unordnung sah.
„Tut mir Leid, ich weiß auch nicht, was hier los ist“.

„Du solltest aufräumen, das ist alles“, lachte er.
„Nein“, meinte ich unsicher, „Das war ich nicht. Und ich schließe mein Fenster immer“.
„Bella“, Edward schaute mich an.

Er hielt mich für durchgeknallt.

„Wer sonst sollte das denn gewesen sein?“, er zog eine Augenbraue hoch.
„Ich weiß es nicht. Ich wache morgens auf, dann ist mein Zimmer durchwühlt und mein Fenster offen“.

Edwards Gesichtsausdruck wurde von belustigt zu tot ernst.
„Du warst es echt nicht“, das war keine Frage, sondern eine Feststellung.

Er rümpfte die Nase, als ob er versuchte, zu erriechen, wer in meinem Zimmer war.

„Wie lange geht das schon so Bella?“, fragte er unsicher und kam mir näher.
„Erst seit dem Wochenende“, gab ich zu und verstaute einige Sachen wieder in den Schränken.
„Fehlt dir irgendetwas an Wertsachen?“, fragte er. Ich schüttelte den Kopf.

„Was könnte derjenige denn gesucht haben?“, Edward schaute sich in meinem Zimmer um.

„Ich weiß nicht, ich besitze nichts derart Wertvolles, dass man dafür einbrechen müsste. Außerdem wohne ich im ersten Stock, es ist fast unmöglich für einen Menschen hier reinzukommen“.
„Für einen Menschen“, echote Edward.

Ich war mir nicht sicher, was er damit meinte.

„Was denkst du, war hier?“, fragte ich.
„Ich weiß es nicht“, meinte er nachdenklich. „Hast du in den letzten Nächten irgendetwas Komisches beobachtet?“.

Ich dachte an die goldenen Augen, welche mir vor ein paar Nächten begegnet waren.
„Nein“, log ich du schluckte schwer. „Nein nichts Komisches“.
„Mhhm“, Edward stand auf.

Ich blickte ihm nach und setzte mich auf meine Bettkante.

„Wir müssen herausfinden, was es sucht. Dann wird das Ganze um einiges leichter“.


Ich nickte. Irgendwie vertraute ich Edward. Er ging vernünftig an die Sache ran, ohne Charlie davon zu erzählen.
„Bella, versprich mir das du nachts nicht mehr rausgehst.“, er guckte mich flehend an.

„Das ist immer noch meine Sache“, meinte ich, „darüber hast du nicht zu bestimmen“.
„Aber es macht mich fertig“, er kniete sich vor mich und legte seine kalte Hand auf meine Wange, „ich kann nicht klar denken, wenn ich weiß, dass du in Gefahr bist“. Ich hörte auf zu atmen. Meine Augen schlossen sich und ich roch Edward dicht vor mir. „Also bitte ich dich Bella, geh nicht raus, das ist gefährlich“, ich begann wieder nach Luft zu schnappen und nickte.

Meine Wange wurde wieder wärmer, er hatte losgelassen.

„Du hast übrigens noch ein Versprechen einzulösen“, sah ich ihn vor mir Lächeln.
Nein.
„Oder hast du es dir anders überlegt? Dann wäre ich sehr enttäuscht“.

„Das ist peinlich, Edward“.
„Erzähl doch einfach deine Theorie, ich erzähle dir dann, ob sie stimmt“.

Ich schluckte.

„Ich habe mich mit Angela unterhalten“, zögernd spielte ich mit einer meiner Haarsträhne.
„Ja?“, fragte Edward interessiert.
„Sie hat mir eine Geschichte erzählt“
„Schön“
„Es ging um Vampire“.

Er schwieg eine Zeit.
„Oh“, machte er dann und schaute aus dem Fenster. „Zu welchem Entschluss bist du gekommen?“
„Ich habe darüber nachgedacht. Angela meinte, deine Familie…“, ich hörte auf zu reden.
„Sie meinte wir sind Vampire?“
Ich überlegte. „Ja“.

„Und“, er guckte mich an, „wie denkst du darüber?“.

„Es ist mir…“, ich wollte weiterreden, doch die Kette mit dem Medaillon um meines Hals fühlte sich plötzlich so eng an. Ich fasste an die Halskette und hustete.
„Es ist dir…?“, fragte Edward gespannt.
„Es ist mir…“, wieder fühlte es sich an, als würde sich die Kette zuschnüren.
„Egal“, hustete ich.

„Es ist dir egal, was ich bin?“.
Ich guckte ihn mit großen Augen an.
„Es ist wahr?“.

„Ist doch egal, es ist dir ja auch egal“, meinte er wütend.
„Du bist ein… ein“, ich konnte es nicht aussprechen. „Das ist so absurd“, flüsterte ich leise.
„Also ist es dir doch nicht egal?“
„Ich habe nicht daran geglaubt, natürlich.“
„Dir wäre egal gewesen, wenn ich ein Monster bin?“
„Kein Monster. Edward“, ich lächelte sanft.
„Das ist absurd“, zitierte er mich und zog verblüfft eine Augenbraue hoch.
„Ich denke, ich muss viel wissen, um dich zu verstehen“, meinte ich.
„Was willst du wissen?“, er blickte mich an.

Ich schmunzelte leicht, auch wenn mir nicht klar war warum.

„Wie alt bist du?“.
Er lächelte leicht, ich war mich sicher, ich hatte ihn.
„Siebzehn“, meinte er ernst.
Ich schüttelte lachend den Kopf und kam ihm näher.
„Und wie lange bist du schon Siebzehn?“

Er nahm eine Locke von mir und drehte sie in seinen Händen, er beantwortete meine Frage so beiläufig wie möglich, „Eine Weile“.

Ich freute mich, dass er anscheinend offen auf meine Fragen einging.

„In wie weit hast du dich unter Kontrolle?“.
Er blickte mich verwundert an.
„Unter Kontrolle?“
„Ja, was deine Ernährung angeht“.

„Ah“, er roch an meiner Locke, welche er immer noch in der Hand hielt.
„Du riechst gut“, meinte er, „es fällt mir sehr schwer“.

Ich drehte meinen Kopf so, dass ich ihm in die Augen gucken konnte. Er lag auf meinem Bett über mir und stützte sich mit den Ellebogen ab.
„Wie weit hast du dich unter Kontrolle?“
Er grinste leicht.
„Das wüsste ich auch gern“, hauchte er und kam meinen Lippen immer näher. Ich schluckte. Blickte abwechselnd in Edwards Augen und auf seine Lippen. Sein Duft war mir so nah wie noch nie.

Ich merkte, wie etwas kaltes, wunderschönes meine Lippen traf.

Gleichzeitig durchzuckte mich ein Schmerz am Hals. Meine Kette schnürte sich genau wie eben. Wahrscheinlich hatte der der Anhänger verschoben und engte nun die Kette ein.

Ich hustete.

Edward wich zurück.
„Nein, nicht“, meinte ich leise und fasste ihn am Nacken an.
Je näher er mir kam, desto enger wurde meine Kette.

Schließlich soweit, dass Edward vom Bett aufsprang und mich besorgt anblickte.
„Was ist los?“
„Meine…Kette“, brachte ich unter dem Hustenreiz hervor.
1.9.08 18:25


Kapitel 7

Schauergeschichten (Scary Stories)


Edward hatte gesagt, ich hätte mich nur verschluckt.
Genau darauf schob ich meinen Hustenreiz auch, ich hatte mich verschluckt, weil ich vergessen hatte zu atmen, da Edward mich geküsst hatte.
Der Gedanke bereitete mir alleine schon Kopfschmerzen, der Gedanke, dass Edward Cullen mich geküsst hatte.


Als er meinte, er hörte Charlie kommen, war er verschwunden. Keine Minute später stand mein Vater auch schon in der Küche und begrüßte mich.
„Bella, wie war dein Tag?“, lächelte er und drückte mir einen Kuss auf die Stirn. „Unspektakulär“, meinte ich kurz und spielte mit dem Medaillon zwischen meinen Finger. „Ich war heute bei Mrs. Masen, sie meinte ihre Katze wurde geklaut“, er grinste, „dabei war sie nur auf dem Dachboden eingesperrt“.

Er schüttelte lachend den Kopf und machte sich ein Brot. „Wenn ich später genauso vergesslich und nervig werde Bella, ich kann verstehen, wenn du mich dann loswerden möchtest“.
Ich lächelte schwach. Mir brannte eine Frage auf den Lippen.
„Dad?“, ich kratzte etwas Farbe aus einer Rille des alten Holztisches, „weißt du eigentlich viel über Mums Vorfahren?“.
„Was genau wolltest du denn wissen?“, fragte er neugierig und setzte sich mit einem Salamibrot mir gegenüber. „Meine Kette. Weißt du wie alt sie ist?“.
„Nicht genau wie alt“, er zog nachdenklich die Augenbrauen zusammen, kam näher um das Medaillon näher zu betrachten und biss dann Achselzuckend in sein Brot.
„Alt auf jeden Fall“, er grinste, „Aber deine Ma hat mir mal erzählt, dass es eine kleine Geschichte hat“.
„Geschichte?“
„Ja, sie meinte deine Urgroßmutter liebte die Gefahr“, er grinste mich an, „Ich denke, du hast viel von ihr“, er fing sich wieder und erzählte weiter, „sie lebte hier in dem Haus, bevor sie es uns schenkte, da wir damals nicht viel Geld hatten, um ein eigenes zu kaufen. Regelrecht etwas Einrichtung mussten wir kaufen. Sie hatte mal erzählt, dass sie die Kette von einem Mann auf dem Flohmarkt geschenkt bekommen hatte. Er meinte, es wäre zu wertvoll um es zu kaufen, da es ein ganz besonderes Medaillon ist“.
Ich schüttelte ungläubig den Kopf, „Wenn es zu wertvoll um es zu kaufen ist und man es deshalb verschenkt ist es auch wertlos. Sie hat es schließlich umsonst bekommen“.
„Ja schon Bells. Aber der war sehr alt hatte sie erzählt. Deine Urgroßmutter war damals gerade mal Siebzehn Jahre. Sie meinte er hätte einen kleinen Tisch mit vielen, wertvollen kleinen Sachen gehabt. Ketten, Armbänder, kleine Schmuckkästchen. Er hatte ihr erzählt seine Frau war kürzlich verstorben. Er hatte die Kette gefunden, sie war wohl von ihr. Er meinte zu deiner Urgroßmutter, dass diese Kette für ihn einen unbezahlbaren Wert habe, wollte aber nicht genau sagen, welchen. Er meinte, dass deine Urgroßmutter die richtige sei, man könnte schließlich immer eine Kette brauchen. Er schenkte ihr sie und eine der Boxen. Die müsste oben auf dem Dachboden liegen“, er dachte kurz nach, „Ich habe letzten Sommer mal aufgeräumt. Ich glaube, da habe ich sie gefunden“.
„Und was hat es jetzt mit der Geschichte von der Kette zutun?“
„Achja“, er lachte, „natürlich wollte deine Urgroßmutter wissen, was es mit der Kette auf sich hatte. Vor allem den Wert“.
„Hat sie etwas rausbekommen?“
„Sie war Historikerin, sie hat die komplette Geschichte der Kette rausbekommen“, er lachte wieder.
„Und?“, fragte ich neugierig.
„Ja nichts und, ich weiß sie nicht mehr“, ich stöhnte genervt. „Entschuldigung. Aber das Tagebuch von ihr müsste oben ebenfalls auf dem Dachboden liegen. Wenn du magst, kann ich es mal runterholen“.
Dankbar lächelte ich, „Ja, das wäre super“.

„Wenn du mir eine Frage erlaubst“, Charlie stand auf und räumte den Teller in die Spüle. Ich nickte. „Wieso bist du auf einmal so interessiert?“
Ich biss mir ertappt auf die Lippe. „Nur so. Ich will einfach wissen, was ich da um den Hals habe“, lachte ich nervös und stand auf.
„Wenn du hoch gehst, sag mir Bescheid, ich würde gerne mitkommen“.
Er nickte und ich ging in mein Zimmer.

Ich schluckte und ließ mich in mein Bett fallen. Es war kalt. Ruckartig drehte ich mich um.
„Edward!“, schrie ich auf. Er kam sofort und hielt mir die Hand vor den Mund. „Ich denke nicht, dass du willst, dass Charlie gleich kommt, oder?“, ich schüttelte den Kopf. „Hättest du nicht vorher etwas sagen können?“.
„Wie denn?“, er lachte.

„Du denkst also, der Vorfall vorhin hat etwas mit dem Medaillon zutun?“, fragte er. Ich nickte. „Charlie meinte, er gibt mir die Tagebücher meiner Urgroßmutter“.
„Ja, er denkt, du willst den genauen Wert wissen, um es bei Ebay zu verkaufen“, wieder lachte er.
„Quatsch“, auch ich lachte, „Woher weißt du das?“.

Er zog die Augenbrauen zusammen. „Ich weiß es aus deinen Gedanken“.
„Seinen Gedanken?“
„Ja, ich habe dir doch mal gesagt, ich kenne mich mit Menschen aus“, er setzte sich auf den Sessel neben dem Bett. „ich hatte als Mensch schon die Gabe, andere gut zu verstehen“, er verzog sein Gesicht, „das hat sich jetzt verstärkt. Ich kann Gedanken hören, wie Stimmen.“.

Meine Augen gingen weiter auf. „Was?“, fiepte ich und sprang von meinem Bett auf. „Du liest meine Gedanken?“.

„Nein“, meinte er schnell, „Das ist ja mein Problem“, er lachte, „Deine Gedanken kann ich nicht hören. So als ob du nichts denken würdest“.
„Ist das schon mal passiert?“
„Nein“, er guckte mich an, mit einem undeutbarem Blick, „Nein noch nie“, er lächelte schwach.

„Gut“, meinte ich beruhigt.
„Gut“, echote er, „Das kannst du jetzt so und so sehen. Mich wurmt es, dass ich deine Gedanken nicht kenne. Manchmal macht es mich wahnsinnig“, er lachte, „in manchen Situationen würde ich liebend gerne wissen, was du denkst. Weil ich weiß, dass du oft nicht das sagst, was du denkst“.

„Das stimmt gar nicht“, und selbst damit sagte ich nicht das was ich dachte. Ich blickte ihn wütend an, auch wenn ich wusste dass er Recht hatte.

„Charlie wird gleich hochkommen und dir bescheid sagen, dass er auf den Dachboden geht“.
„Dann hau ab“, meinte ich bissig und band meinen Pferdeschwanz enger.

Keine Minute später stand Charlie bei mir im Zimmer und Edward war aus dem Fenster gesprungen.
„Bells, du wolltest doch mit hoch“, er zwinkerte mir zu.
Ich nickte und stand von meinem Bett auf.
„Wie alt sind die Tagebücher?“, fragte ich, nebenbei zog Charlie die Leiter aus.
„Alt“, er lachte, „Das Jahr müsste ja drinstehen, da kann ich dir keine genaue Antwort geben“.

Oben roch es muffig. Etwa so, wie das Sofa meiner Oma. Etwas staubig, trocken beim Atmen und irgendwie alt.
Ich war noch nie hier oben, zumindest konnte ich mich nicht daran erinnern. Ein kleines Fenster war die einzige Lichtquelle, im Lichtstrahl sah man die Staubflusen durch die Luft fliegen. Überall standen Pappkartons mit Aufschriften rum, ein kleines rosa weißes Sofa stand rechts von uns, auf dem lagen Unterlagen. Alte Zeugnisse von Charlie und Mappen.

„Da hinten in dem Karton müssten sie sein“, meinte er nachdenklich und ging zu dem Pappkarton. Er öffnete diesen mit der Aufschrift „Renée“ und zog die Stirn in Falten.

Neugierig kam ich zu ihm und schaute in den Karton.
„Das sind sie, oder?“, fragte ich und deutete auf zwei rosa Bücher. Er nickte und griff in den Karton.
„Pass gut drauf auf“, meinte er. Gerade als ich gehen wollte, hielt er mich zurück.
„Die Schmuckbox“, flüsterte er und überreichte mir die handflächengroße, dunkelrote Box. Auf ihr klebten viele grüne, kleine Steine, ein goldenes Schloss bewahrte sicher das Innere.

Ich nickte Dankend und ging in mein Zimmer.

Die Bücher hatten kein Schloss, nur ein weißes, mittlerweile vergilbtes Band hielt die Buchseiten zusammen.
Ich griff nach dem ersten Buch, es hatte die Aufschrift 1908.

14. Dezember 1908


Liebes Tagebuch,

Meine Freundin meint, ich denke zuviel nach, sie hat mir gesagt, ich kann ihr alles erzählen. Aber damit hat sie nicht Recht, denn ich darf ihr nichts verraten. Das muss mein Geheimnis bleiben, dass hat er gesagt. Wenn ich es jemandem sage, verliere ich ihn. Deshalb habe ich jetzt dich, dir kann ich alles sagen, du wirst es nicht verraten, du kannst schweigen wie ein Grab.


Ich schluckte und blätterte auf die nächste Seite, es sah mir nicht danach aus, als ob sie viel über das Medaillon geschrieben hatte, so wie Charlie es eben gemeint hatte.

20. Dezember 1908

Liebes Tagebuch,

Er meinte zu mir, dass er mich liebt. Aber Mama sagt, wir dürfen uns nicht treffen. Sie meint, seine Familie hat keinen guten Ruf.

Ist mir doch egal, was für einen Ruf sie haben, er liebt mich. Und ich ihn.

Mama ist so gemein!


Immer noch entdeckte ich nichts von meiner Kette. War Charlie sich sicher, dass ihr die Kette gehörte?

24. Dezember 1908

Liebes Tagebuch,

Heute ist Heilig Abend. Wir waren in der Kirche und er war auch der. Wir mussten so tun, als würden wir uns nicht kennen hatte er gesagt, zu meiner Sicherheit, wie er meinte.

Ich will aber, dass jeder weiß, dass ich ihn liebe. Ich denke, ich werde ihn morgen einfach vor allen Küssen.


Ich legte mich auf mein Bett und blätterte weiter zwischen den Seiten und überflog nur. Nie erwähnte sie einen Namen. Vielleicht wusste sie, dass es jemand lesen würde. Oder sie wollte, dass es jemand las.

26. Dezember 1908

Liebes Tagebuch,

Ich weiß nicht was passiert ist. Aber ich muss es loswerden, es bringt mich um. Heute, vor allen Schülern, ich hatte das Gefühl, ich sterbe.

Dabei ist es das, was ich mir Wünsche. Sterben. Tot sein ist doch viel besser als alt werden.


Ich wusste nicht recht, ob Charlie oder Renée jemals ihr Tagebuch gelesen hatten. Ich hoffe, sie wussten nicht, dass meine Urgroßmutter Selbstmordgedanken hatte.

Ich strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und blätterte weiter.


31. Dezember 1908

Liebes Tagebuch,

Heute ist Jahreswechsel. Ich weiß es, was richtig ist. Ich habe es geschafft. Ich habe es offen und weiß jetzt, wofür es gut ist. Ich weiß, was der Wert ist.


Ich wollte weiter lesen, aber der Rest des Eintrages war rausgerissen.
Verwundert las ich mir die nächste Seite durch, merkte aber, dass es überhaupt keinen Zusammenhang zu dem vorherigen Artikel gab.
Was hatte sie zu welcher Erkenntnis gebracht?

Ich las ein paar Seiten weiter.

7. Januar 1909

Liebes Tagebuch,

Ich bin glücklich, dass ich die Entscheidung getroffen habe, ich bin jetzt sicher, ganz sicher.

Ich muss nicht sterben, denn ich habe angefangen, wieder leben zu wollen und er Respektiert das.


19. Januar 1909

Liebes Tagebuch,

Ich habe dem Mann vom Flohmarkt mein Leben zu verdanken, vielleicht sollte ich mich bedanken. Aber würde er verstehen, dass er mich gerettet hat. Und das seine Frau mich zu der Erkenntnis gebracht hat?
Dabei ist sie ja tot, er würde mich auslachen.
Ich lasse es wohl doch lieber.


Ich las den letzten Eintrag noch weitere drei Male und erinnerte mich dabei an Charlies Worte. War der Mann, bei dem sie sich bedanken wollte vielleicht der Mann, der ihr auch das Medaillon verkaufte?
Wieso hatte seine Tote Frau ihr die Erkenntnis zu was gebracht?

Ich umfasste das Medaillon und strich über die Öffnung…
1.9.08 18:32


[erste Seite] [eine Seite zurück]
Design
Gratis bloggen bei
myblog.de